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Es werden Posts vom Januar, 2022 angezeigt.

Ein starker Frauenroman

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 "Die blaue Stunde" von Jule Heck Jule Heck, hier mit ihrem Dackel Amy (Archivfoto Petra Ihm-Fahle) Nach anregenden Schmöker-Stunden habe ich die Lektüre beendet und bin sehr angetan: von Jule Hecks neuem Buch „Die blaue Stunde“. Die Autorin aus Münzenberg hat mit dieser Geschichte um das Leben einer starken Frau einen großen Sprung nach vorn getan. Bis dahin schrieb sie weitgehend Kriminalromane, die Münzenberg und die Wetterau als Schauplatz hatten. „Tod im Schatten der Burg“ lautete dabei das Motto ihrer erfolgreichen Titel. "Die blaue Stunde" dürfte eher weibliche Leser ansprechen. Jule Heck erzählt anschaulich Schon manchmal war mein Eindruck, dass die anschauliche Art, das Alltägliche zu beschreiben, der Autorin besonders liegt. Diese Einschätzung fand ich bestätigt, während ich ihr neues Buch las. In diesem findet sich übrigens eine Reminiszenz an ihre früheren Werke - das ist ein Dackel namens Erdmann.      Jule Heck: Ihre Heldin heißt Hella Auch wenn „Die...

"Die blaue Stunde" von Jule Heck

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Repro: Ihm-Fahle Mit Vergnügen lese ich "Die blaue Stunde" von Jule Heck, um das es in den nächsten Blogbeiträgen von "Lesen in Bad Nauheim" gehen wird. Diesmal legt die Autorin aus Münzenberg keinen Krimi, sondern einen Gesellschaftsroman vor. Schon der Einstieg beginnt flott und macht Lust auf mehr. Typisch für Jule Heck ist die anschauliche unterhaltsame Art, zu erzählen.  Es geht um die 17-jährige Hanna, die ungewollt schwanger wird. Im Bayern der siebziger Jahre gibt es keinen anderen Weg, als den Vater ihres Babys zu heiraten; den acht Jahre älteren Architekten Stefan. Darauf besteht ihre Mutter, die sich dadurch den Aufstieg in eine andere Gesellschaftsschicht erhofft. Es ist nicht die große Liebe zwischen dem jungen Ehepaar, aber die beiden machen das Beste daraus. Auf Dauer kann dieses Arrangement Hanna aber nicht zufriedenstellen.  Jule Heck: Die blaue Stunde Edition Winterwork Borsdorf 2021 396 Seiten ISBN 978-3-96014-845-6  € 12,90  

"Mondia oder die Verschwörung der Gleichen" von Luise Link

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Luise Link (Foto: Petra Ihm-Fahle) Mit „Mondia oder Die Verschwörung der Gleichen“ hat Luise Link aus Rockenberg einen unterhaltsamen Zukunftsroman vorgelegt. Im Mittelpunkt steht Anne, die im Riesenstaat Mondia lebt. Die Bürger, die Gleichen, werden von einer Elite der Gleichen regiert. Das Motto des kontrollierten Systems lautet „Gleichheit und Gerechtigkeit“. An ihrer Spitze steht ein PRIMEQUI, ein Führer auf Zeit. Kann das gutgehen? Luise Link: Heldin soll Artikelserie schreiben Als Anne bei einem Verlag anfängt, erhält sie einen Spezialauftrag. Sie soll eine Artikelserie über die einst gefeierte Pianistin Nora Fichtner schreiben, die mittlerweile eine Seniorin ist und zurückgezogen lebt. Dafür räumt Verlagsleiter Edwin Schneider der jungen Frau überraschend viel Zeit ein. Während der Treffen mit Nora beginnt Anne, freundschaftliche Gefühle für ihre Interviewpartnerin zu entwickeln. Bald merkt sie, dass es um etwas anderes als die musikalische Karriere der Pianistin geht. Wie sich ...