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Zu Besuch bei Jule Heck

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  Eine Geschichte, die nicht loslässt   Jule Heck (Foto: Petra Ihm-Fahle) Nachdem ich den neuen Roman "Die Blaue Stunde" von Jule Heck gelesen habe, war ich bei der Autorin in Münzenberg. Dort habe ich mich mit ihr über ihr Buch unterhalten.  Jule, mit „Die blaue Stunde“ hast du einen Gesellschaftsroman vorgelegt. Wieso ist es diesmal kein Krimi geworden?   Ursprünglich wollte ich immer Gesellschaftsromane schreiben. Es war eher Zufall, dass ich zum Krimischreiben gekommen bin. Ein Freund, der krank war, lieh sich sämtliche Krimis aus meinem Bücherregal aus. Als er alle ausgelesen hatte, sagte ich: „Ich schreibe einen für dich.“ Nun habe ich mir den Wunsch erfüllt und den Gesellschaftsroman geschrieben. Das liegt mir eigentlich mehr. Mittlerweile habe ich acht Krimis geschrieben, zwei müssen es noch werden.   Hat dich der Erfolg angespornt?   Mein erstes Buch wollten damals viele Leute lesen, weil sie mich kannten, aus der Umgebung waren und...

Ein starker Frauenroman

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 "Die blaue Stunde" von Jule Heck Jule Heck, hier mit ihrem Dackel Amy (Archivfoto Petra Ihm-Fahle) Nach anregenden Schmöker-Stunden habe ich die Lektüre beendet und bin sehr angetan: von Jule Hecks neuem Buch „Die blaue Stunde“. Die Autorin aus Münzenberg hat mit dieser Geschichte um das Leben einer starken Frau einen großen Sprung nach vorn getan. Bis dahin schrieb sie weitgehend Kriminalromane, die Münzenberg und die Wetterau als Schauplatz hatten. „Tod im Schatten der Burg“ lautete dabei das Motto ihrer erfolgreichen Titel. "Die blaue Stunde" dürfte eher weibliche Leser ansprechen. Jule Heck erzählt anschaulich Schon manchmal war mein Eindruck, dass die anschauliche Art, das Alltägliche zu beschreiben, der Autorin besonders liegt. Diese Einschätzung fand ich bestätigt, während ich ihr neues Buch las. In diesem findet sich übrigens eine Reminiszenz an ihre früheren Werke - das ist ein Dackel namens Erdmann.      Jule Heck: Ihre Heldin heißt Hella Auch wenn „Die...